Bericht aus dem Vorstand Ehrenamtliche Expertinnen im Einsatz

Gruppenfoto mit den DF-Vorstandsmitgliedern auf der Mitgliederversammlung 2024
Der ehrenamtliche Vorstand des DF auf der Mitgliederversammlung 2024: Anja Weusthoff (stv. Vorsitzende), Dr. Beate von Miquel (Vorsitzende), Claudia Altwasser (stv. Vorsitzende), Sylvia Haller (Verantwortliche für das Schwerpunktthema Gewalt beenden), Susanne Maier (Verantwortliche für europäische und internationale Gleichstellungspolitik), Elke Ferner (Verantwortliche für Strukturen der Nationalen Gleichstellungspolitik) und Dr. Regine Rapp-Engels (Verantwortliche für das Schwerpunktthema Gesundheit). Nicht auf dem Foto: Celeste Eden (Verantwortliche für das Schwerpunktthema Demokratie). © H. Scherm

Zentraler Schwerpunkt der Arbeit des ehrenamtlichen Vorstands war im letzten Jahr die Begleitung der Bundestagswahl und der Koalitionsverhandlungen. Von der Erstellung der DF-Wahlforderungen, über die Lobbyarbeit zu den Wahlprogrammen und Koalitionsverhandlungen prägten die Vorstandsfrauen die politische Ausrichtung des Verbandes im Tagesgeschehen. Der geschäftsführende Vorstand hatte zudem die erfreuliche Aufgabe, eine neue Geschäftsführung im Amt zu begleiten. Um die politischen und organisatorischen Anforderungen zu meistern, trafen sich die Vorsitzende Dr. Beate von Miquel sowie die beiden Stellvertreterinnen Anja Weusthoff und Claudia Altwasser fast im wöchentlichen Rhythmus.

Neben politischen Lobbyterminen auf höchster Ebene, wie im Bundeskanzleramt, im Bundestag, in Bundesministerien oder beim Bundespräsidenten, suchten die ehrenamtlichen Vorstandsfrauen auch den Austausch zu Bürger*innen, so wie beim Demokratiefest zum 75. Grundgesetzgeburtstag, und pflegten den Kontakt mit wichtigen politischen Netzwerken, zivilgesellschaftlichen Partner*innen sowie den Mitgliedsorganisationen des DF. 

Beate von Miquel, Claudia Altwasser und Yvonne de Andrés mit der ehemaligen Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Bündnis 90/Die Grünen) auf dem Demokratiefest (© DF)
Claudia Altwasser mit Vertreterinnen von DF-Mitgliedsorganisationen auf dem Demokratiefest (© DF)
Dr. Beate von Miquel und Anja Weusthoff mit Vertreterinnen von frauenpolitischen Organisationen beim Werkstattgespräch zur Nachhaltigkeitsstrategie im Bundeskanzleramt

Auf EU-Ebene standen für die Verantwortliche für europäische und internationale Gleichstellungspolitik, Susanne Maier, nach den Wahlen zum Europäischen Parlament Vernetzungsarbeit in Brüssel und der Antritt der Europäischen Kommission im Fokus. In Anbetracht des antifeministischen Backlashs setzte sie sich dafür ein, dass die Belange von Frauen und Mädchen ganz oben auf die politische Agenda gesetzt werden und warb für eine paritätische Vertretung in der EU-Exekutive. 

Foto von Susanne Maier
Susanne Maier ist Teil der deutschen Regierungsdelegation bei den regionalen UN-Konsultationen zur Umsetzung der Pekinger Aktionsplattform in Genf (© DF)

Für die Verantwortliche für die Strukturen der nationalen Gleichstellungspolitik, Elke Ferner, lag ebenfalls ein Schwerpunkt auf der gleichen politischen Teilhabe für Frauen. Sie forderte im Zuge der Wahlrechtsreform eine Paritätsgesetzgebung sowie nach den Wahlen eine paritätische Besetzung der Ministerien ein. Rund um das 30. Jubiläum der Aktionsplattform von Peking und das 45. Jubiläum der Verabschiedung der UN-Frauenrechtskonvention CEDAW trugen Susanne Maier und Elke Ferner entscheidend zur Sichtbarkeit dieser zentralen gleichstellungspolitischen Meilensteine in Deutschland bei.

Foto von Elke Ferner am Rednerinnenpult
Elke Ferner präsentiert die Highlights der Jubiläumsfeier zu 45 Jahren UN-Frauenrechtskonvention. (© H. Scherm)

Ganz konkrete Einblicke in der Arbeit der Fachausschüsse zu den Schwerpunktthemen des DF: Demokratie, Gewalt gegen Frauen beenden und Gesundheit gibt es in den Interviews mit den Schwerpunktthemenverantwortlichen Celeste Eden, Sylvia Haller und Dr. Regine Rapp-Engels, die unter der Rubrik „Fachausschüsse und Schwerpunktthemen“ zu finden sind.